Anwesende : Herr Funke, Anne Gravendyk, Herr Krüger, Frau Devender, Bastian Röös, Lydia Brosamer, Herr Deininger, Frau Probst, Frau Born-Federl, Frau Henkel, Frau Gehnen, Frau Lehner (für den Kirchenvorstand)
Entschuldigt : Frau Carstens, Isabel Brosamer
fehlend : Hr. Hadamer
Top 1 : Begrüßung
Frau Born-Federl begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung.
Top 2 : Geistliches
Wort
Hr. Krüger liest den Text „Vom Leben lernen“) von Rainer Haak vor (Der Text ist unten eingefügt).
Top 3 : Protokoll der
Sitzung vom 08.12.2008
Das Protokoll der letzten Sitzung wird angenommen. Es wird lediglich angemerkt, dass die Weihe von Philipp Peters am 10.10.2010 ist.
Top 4 : Rückblicke
a) Die Sternsingeraktion ist sehr gut gelaufen. Es ist auch momentan kein Problem, ausreichend Kinder und Betreuer zu finden. Die gesamte Aktion war gut organisiert, und alle Beteiligten legten eine hohe Einsatzbereitschaft an den Tag. Es wurde auch wieder ein sehr erfreuliches finanzielles Ergebnis erzielt. Im Angesicht der angespannten Haushaltslage werden von den Einnahmen erstmals die verursachten Kosten (z.B. für das Tanken, Verpflegung und Porto) einbehalten. Der Erlös wird ansonsten in voller Höhe an das Kindermissionswerk mit der Bitte weiter geleitet, auch Pater Josef hieran teilhaben zu lassen. Diese Vorgehensweise wird von allen gebilligt, da sie transparent und ehrlich ist, im Hinblick darauf, dass das Kindermissionswerk alle Kosten für Flyer, Aufkleber, etc. trägt.
b) Der Neujahrsempfang ist gut gelaufen. Ausdrücklich wurde nochmals die Rede von Nadine gelobt. Im Vergleich zu den Vorjahren waren weniger Kinder und Jugendliche anwesend, was aber nachvollziehbar war, da dieses mal der Neujahrsempfang nicht mit einer entsprechenden Aktion verbunden wurde.
Die Liste für die Einkäufe sollte angepasst werden, damit besser kalkuliert werden kann.
c) Die Weihnachtsgottesdienste wurden angenommen. Der 17.00 Uhr Gottesdienst war zwar wiederum sehr gut besucht, allerdings war die in den Vorjahren störende Unruhe nicht so vorhanden. Die Verlegung des Abendgottesdienstes auf 23.00 Uhr wurde gut angenommen; es waren ca. 100 Personen mehr anwesend. Die neue Uhrzeit soll daher ebenso wie die Gestaltung des Gottesdienstes mit Jugendlichen beibehalten werden.
Der Hirtentrunk wurde grundsätzlich auch positiv angenommen. Allerdings sollte überlegt werden, ob nicht warme Getränke (wie z.B. Glühwein) gereicht werden sollten.
Frau Lehner berichtete von der letzten Kirchenvorstandsitzung, in der es u. a. um den Haushalt und den Ausbau des Kindergartens ging.
Durch die veränderten Rahmenbedingungen der letzten beiden Jahre und die so entstandenen nicht durch Einnahmen gedeckten Ausgaben sind die finanziellen Rücklagen der Gemeinde von 60.000,- € auf ca. 35.000,- € gesunken. Damit stehen wir zwar immer noch besser dar als andere Gemeinden, allerdings sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die jährlichen strukturellen Verluste minimieren zu können. Für das Jahr 2009 ist ein Verlust von ca. 9.000,- € geplant.
Der Ausbau des Kindergartens wegen der Betreuung der unter Dreijährigen steht weiter an. Allerdings stehen weiterhin Fragen bezüglich der Gesamtkosten und der Finanzierung im Raum. Bisher lehnen sowohl das Bistum als auch die Stadt eine Beteiligung an den Baukosten ab, so dass die zu erwartenden Zuschüsse aus Landesmitteln die veranschlagten Baukosten in Höhe von ca. 70.000,- € nicht decken würden. Der Förderverein des Kindergartens hat eine Spende in Höhe von bis zu 25.000,- € in Aussicht gestellt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Gleichwohl bliebe zum jetzigen Zeitpunkt eine Finanzlücke. Weitere Gespräche mit dem Architekten, dem Bistum und der Stadt sollen und werden folgen.
Für die Kirche soll eine neue Mikrofonanlage angeschafft werden. Verschiedene Angebote wurden bzw. werden eingeholt. Kosten hierfür sind teilweise im Haushalt 2009 bereits berücksichtigt.
Top 6 : Ökumenischer
Gottesdienst am Pfingstmontag
Es haben bisher zwei Treffen ohne nähere Ergebnisse stattgefunden. Das bisher einzige Ergebnis ist, dass der Gottesdienst um 10.30 Uhr auf dem Johannenhof stattfinden soll. Einzelheiten sollen jetzt beim nächsten Treffen am 4. März geklärt werden.
Top 7 :
Fronleichnamsgottesdienst
Für den Fronleichnamsgottesdienst, der bei uns stattfinden wird, wird Herr Funke alle Interessierten einladen. Jeder, der sich einbringen will, ist ausdrücklich eingeladen.
Top 8 :
Flugpilgerreise 2010
Bisher haben sich 70 Interessenten gemeldet. Die Reise soll von Donnerstag, 07.10, bis Donnerstag, 14.10.2010, stattfinden. Feste Programmpunkte sollen am Sonntag die Weihe von Philipp Peters und am Mittwoch die Audienz beim Papst sein. Die Kosten werden um die 1.000,- € liegen. Für Familien soll es einen besonderen Preis geben. Für schulpflichtige Kinder stellt Herr Funke gerne einen Antrag auf Schulbefreiung aus.
Top 9 : Verschiedenes
a) Herr Funke stellt einen Flyer zum Misereorhungertuch 2009 vor.
b) Beim nächsten Pfarrgemeinderat soll das Osterfrühstück, etc. geplant werden.
c) Anne lädt alle zu einem Vortrag über die Sinusstudie am 04.02.2009 um 19.00 Uhr ein.
d) Interessierte, die als Katecheten für die Firmlinge tätig werden wollen, sind am 25.02.2009 um 20.00 Uhr in den Kirchenvorstandsraum eingeladen.
e) Der Pfarrgemeinderatsvorstand trifft sich am 02.03.2009 um 19.00 Uhr.
f) In diesem Jahr finden wieder Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen statt. Herr Funke würde sich über zahlreiche Kandidaten freuen und hofft, dass sich auch viele für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen. Weitere eventuelle Kandidaten sollen ab Beginn des Sommers persönlich angesprochen werden.
g) Am 10.02.2009 um 19.45 Uhr findet das erste Treffen für die Betreuer von „Spaß mit Pit“ statt. Auch Jugendliche, die sich sozial engagieren wollen, sind hierzu eingeladen.
h) Die Altkleidersammlung wurde von Jugendlichen, die im Sommer gemeinsam wegfahren wollen, durchgeführt. Auch die nächste Sammlung wird von ihnen nochmals übernommen.
i) Die Tischdeko übernimmt Herr Krüger; das geistliche Wort Frau Gehnen
Stefan Klimas
Vom Leben lernen
Rainer Haak
Leben ist nicht nur leicht. Leben besteht nicht nur aus Fesseln, großen Erfolgen und Höhepunkten. Wer dies erwartet, wird eine Enttäuschung nach der anderen erleben.
Leben ist oft schwer. Leben besteht auch aus Niederlagen und dunklen Stunden. Das eine ist Leben und das andere ist Leben. Und oft entscheidet sich die Qualität meines Lebens daran, wie ich mit den dunklen Stunden umgehe. In der Schule hat der Lehrplan diktiert, was ich zu lernen hatte. Trotzdem habe ich vieles nicht gelernt, was für mein Leben wichtig gewesen wäre. Heute wird mein Lehrplan vom Leben geschrieben: Ich kann lernen und wachsen durch jedes Problem, dem ich mich stelle, durch jeden Fehler, den ich mache, durch jede Krankheit, die ich annehme und jedes Hindernis, das sich mir in den Weg stellt.
Warum wohl sind einige Menschen dankbarer und glücklicher als andere? Sie haben nicht mehr als jene, weder mehr Besitz noch größere Fähigkeiten. Aber sie wissen das zu schätzen, was sie haben. Sie sehen nicht mehr als andere, aber sie sehen mit dem herzen. Sie haben nicht mehr Zeit in ihrem Leben als andere. Aber sie nutzen ihre Zeit für das, was ihnen wichtig ist.
Sie nutzen ihre Zeit zum Leben.