Protokoll der 5.
Pfarrgemeinderatssitzung am Montag, den 26.04.2010 um 19.15 Uhr
Anwesend: Pastor Funke,
Isabel Brosamer, Rafael Goette, Carola Born-Federl,
Bastian Röös, Dr. Michaela Benning, Wolfgang, Krüger,
Heinz-Dieter
Peters, Eva Devender, Monika Henkel, Guido Weinacht,
Nadine Probst
Abwesend: (entschuldigt): Elisabeth Wosch, Stefan Klimas,
Anna-Lena Wistuba,
Anne Gravendyk
Für den Kirchenvorstand:
Sabine Bergs
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Die Leitung übernimmt
Herr Krüger
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Ein Text von Wolfgang
Raible „So ein Esel“ gelesen von Frau Born-Federl
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Änderung: Herr Peters
ist nicht der Vorsitzende des PGR, sondern er ist bereit die Post in Empfang zu
nehmen
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Protokoll angenommen
a) Kar- und Ostertage, Frühstück am Ostermontag
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Vorbereitung und
Durchführung des Frühstücks am Ostermontag haben gut geklappt
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Es waren ca. 100
Personen anwesend
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Die veränderte
Sitzordnung hin zu Einzeltischen wird als gut empfunden und soll in nächsten Jahr
ebenfalls so umgesetzt werden
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Auch die Kommunikation
an den Einzeltischen war angenehmer, verschiedene Gruppen haben sich zusammen
an einen Tisch gesetzt
b) Ökumenisches Osterfeuer am Ostermontag
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Die Atmosphäre war sehr
angenehm
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Die in der Sitzung
besprochenen letzten kleinen Änderungen werden von Frau Dr. Benning noch
eingearbeitet
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Die Überlegung,
Abgabemöglichkeiten z. B. bei Edeka zu schaffen wird verworfen, da erhebliche
Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes bestehen.
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Daher wird beschlossen,
dass der Fragebogen an folgenden Stellen abgegeben werden kann:
o
Pfarrbüro
(persönlich oder durch Einwurf in den Briefkasten)
o
Sakristei
o
Wahlurnen im
Eingangsbereich der Kirche
o
Bei vorheriger
telefonischer Anmeldung ist eine Abholung des Fragebogens auch möglich
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Der Fragebogen wird zum
Download auf die Homepage eingestellt, der genaue Pfad soll noch mit Martin
Schwan abgesprochen und dann im Pfarrbrief bekannt gegeben werden
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Die Fragebogenaktion
soll ca. am 18.07.2010 enden
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Es soll in jeden der
2500 Pfarrbriefe ein Fragebogen gelegt werden
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Da noch weitere
Fragebogen im Eingangsbereich der Kirche ausgelegt werden sollen, werden 3000
Exemplare gedruckt
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Der Pfarrbrief und
somit auch der Fragebogen erscheint am 29./30.05.2010, an diesem Wochenende
soll dieser auch in der Predigt vorgestellt werden. Die Vorstellung in der
Predigt übernehmen: Frau Dr. Benning, Frau Born-Federl und Frau Probst
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Die Gewichtung der
Themen erfolgt über die Verteilung von Punkten
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Jedes anwesende
Mitglied des PGR hat drei Punkte zu vergeben
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Die in den Klammern
angegebene Zahl beziffert die gesamte Punktzahl, die das Thema erhalten hat
o
Einführung einer
Beichtgelegenheit (1)
o
Ermutigung zur
Taufe (4)
o
Einführung eines
Besuchsdienstes (2)
o
Anbindung der
Familien (0)
o
„Vorträge“ (4)
o
Neuzugezogene
(3)
o
Generationsübergreifende
Aktionen (10)
o
Hausaufgabenbetreuung
(1)
o
Bessere
Kommunikation zwischen den Gruppen (3)
o
Firmvorbereitung
(3)
o
Kinder/
Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren (2)
o
Fahrdienst für
Gemeindemitglieder (3)
-
Themen könnten sein:
der Austausch der Schwerpunkte der PGR, mögliche Zusammenführung der Gemeinden,
fehlende Pastoralreferenten
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Als Schwerpunkt unserer
Gemeinde werden folgende Themen angegeben: Fragebogenaktion, Pflege weiterer
Aktionen der Gemeinden (Pilgerweg, Jugendaktion, Taizegebet)
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Im
Kooperationsausschuss soll Weiteres besprochen werden, evtl. übernimmt auch der
Kooperationsausschuss selbst die Federführung für die Planung der Klausurtagung
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Das Prospekt mit dem Programm ist gedruckt
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Da Frau Henkel nicht anwesend sein kann, hat sich Herr Peters bereit
erklärt Fotos zu machen
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Den Aufbau (Stehtische, Verpflegung) und die Betreuung der Gäste
übernehmen: Frau Dr. Benning, Herr Peters, Frau Carstens, Herr Weinacht und
Pastor Funke
a) Kindergarten
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Es wurden einige
personelle Änderungen beschlossen
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Der Zuwendungsbescheid
über 216.000,00 Euro vom Landesjugendamt ist eingegangen
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Die Finanzierung des
Bauvorhabens ist somit gesichert
b) Sonstiges
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Der BDKJ Stadtverband
wird mit 150,00 Euro pro Jahr unterstützt
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Die Feuchtigkeit im
Zivi-Raum und in der Küche wird vom Architekten begutachtet
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Herr Lüger ist für die
Elternzeit von Kamilla befristet eingestellt worden
a)
Pastor Funke weist auf die Veranstaltung „Pfarrgemeinderatsarbeit mit
Richtung und Ziel – neue Impulse für die Arbeit“ am Samstag, den 29.05.2010 in
der Zeit von 9.00 bis 12.15 Uhr in Haltern am See hin.
b)
Nächste
Sitzung am
07.06.2010 um 19.15 Uhr
-
Geistliches Wort: Frau
Dr. Benning
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Tischdeko: Frau Probst
-
Getränke: Pastor Funke
Für das Protokoll: Nadine
Probst
So ein Esel
(Kirche –Gemeinschaft aus Störrischen
und Geduldigen?)
Von Wolfgang Raible
„Man muss schon ein Esel
sein, wenn man sich heutzutage in der Kirche engagiert!“ – „Stimmt genau“,
werden diejenigen denken, die vieles an der Kirche auszusetzen und sich deshalb
von ihr abgesetzt haben.
„Stimmt genau“, sage auch
ich, nachdem ich mir die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem näher
angeschaut habe. Ein Esel hat Jesus damals zu den Leuten getragen – und so
lässt sich auch umschreiben, es zu allen Zeiten die Aufgabe der Christen und
der Kirche sein wird: Jesus zu den Menschen tragen, sein Evangelium unter die
Leute bringen.
Ein Esel als Vorbild für die
Kirche und ihre Gläubigen – ein amüsanter und interessanter Gedanke. Mir
gefällt er, weil der Esel zwei charakteristische Eigenschaften besitzt, die wir
nur schwer zusammenbringen. Den Esel kennzeichnet zum einen seine schon
sprichwörtliche Geduld, und zum anderen gilt er als störrisches, eigenwilliges
Tier.
Gerade diese Mischung könnte
den Reiz eines christlichen Lebens ausmachen: Auf der einen Seite die Geduld,
Lasten und Belastungen in der Familie oder im Beruf täglich auf sich zu nehmen
und durchzutragen, die eigenen Grenzen zu akzeptieren und dennoch an sich zu
arbeiten. Und auf der anderen Seite störrisch sein dürfen: protestieren, wenn
innerhalb und außerhalb der Kirche Leben nicht zur Entfaltung kommen darf;
kritisch und unbequem sein, wenn Ungerechtigkeiten stillschweigend übergangen
werden. Oft sind es ja gerade die Störrischen, die uns durch ihren Widerstand
zwingen, innezuhalten und die Dinge genauer zu betrachten, und die uns dadurch
eher vorwärts bringen als die, die nur „iah!“ sagen und mitlaufen.
Da bei und Menschen diese
beiden Eigenschaften leider meist nicht zusammen auftreten, wünsche ich mir
eine Kirche, in der solche und solche „Esel“ einen Platz haben.
Und wenn dann einer zu mir
sagen würde:“ Man muss schon ein Esel sein, wenn man sich heutzutage in der
Kirche engagiert“ – dann könnte ich schmunzeln und sagen: „Stimmt genau!“