Protokoll der 6.
Pfarrgemeinderatssitzung am Montag, den 07.06.2010 um 19.15 Uhr
Anwesend: Pastor
Funke, Isabel Brosamer, Rafael Goette, Carola Born-Federl,
Anne Gravendyk, Dr. Michaela Benning,
Stefan Klimas, Heinz-Dieter
Peters, Eva Devender, Anna-Lena Wistuba, Nadine Probst
Abwesend: (entschuldigt): Elisabeth Wosch, Bastian Röös, Wolfgang
Krüger, Monika
Henkel, Guido Weinacht
Für den Kirchenvorstand:
Sabine Bergs
Als Gäste: Frau Carstens, Herr Radny
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Die
Leitung übernimmt Herr Peters
-
Ein Text
von einem unbekannten Verfasser „Ich träume von einer Gemeinde“ gelesen von
Frau Dr. Benning (Text befindet sich im Anhang)
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Protokoll
angenommen
a) Erstkommunionfeiern am 13. und 16. Mai
2010
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Durchgehend
positive Resonanz
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Besonders
die Bilder, die vom Dach der Gemeinde aufgenommen wurden, sind gut angekommen
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Die
Kinder haben sich auf diesen Bildern wieder gefunden und konnten sich damit
identifizieren
-
In
beiden Messen wurden gut mitgesungen
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Es wird
befürwortet, dass die Kommunionfeiern nicht zusammengelegt werden
-
Es
sollen weiterhin zwei Feiern stattfinden, auch wenn an diesen weniger
Kommunionkindern teilnehmen
-
Durch
die kleineren Gruppen, kann die Gemeinde besser integriert werden
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Das
Flötenspiel im Vorfeld hat die erwünschte und nötige Ruhe vor dem Beginn der
Messe einkehren lassen
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An dem
Ausfall der 9.00 Uhr Messe soll auch in Zukunft festgehalten werden
b) Nacht der offenen Gotteshäuser am 22.
Mai 2010
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Musical:
o
Ca.
120 Besucher/Innen
o
Leider
waren nicht so viele Besucher/Innen aus anderen Gemeinden anwesend
o
Es
wurden Spenden gesammelt, um die Unkosten auffangen zu können, darüber hinaus
wurde ein Reinerlös von 600 Euro erzielt. Dieser wird in voller Höhe Pater
Josef gespendet
-
Die
beiden folgenden Veranstaltungen wurden von ca. je 10 Personen besucht
-
In
Zukunft soll bei solchen Aktionen die Anwesenheit der PGR Mitglieder anders geregelt
werden, somit müssen nicht alle Helfer so lange anwesend sein und es besteht
die Möglichkeit, sich selber auch andere Angebote anzuschauen
c) Sommerpfarrbrief 2010
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Die
Pfarrbriefredaktion arbeitet ausgezeichnet.
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Pastor
Funke hat bereits von vielen Stellen viel Lob für den Pfarrbrief erhalten.
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Der
Pfarrbrief ist zu vielen Mitmenschen aus der Gemeinde der einzige Kontakt.
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Vom
Titelbild über den Inhalt bis hin zum Rätsel ist alles sehr individuell
gestaltet.
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Durch
den Wechsel der Druckerei ist nun auch ein Druck in Farbe möglich.
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Beim
Zusammenstellen der Pfarrbriefe für die Bezirke ist aufgefallen, dass viele
Bezirke unbesetzt sind.
-
Aufruf
zur direkten Ansprache der Mitmenschen, ob der Fragebogen bereits ausgefüllt
und abgegeben wurde, generelle Ansprachen finden aber weiterhin statt.
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Es sind
bereits einige Rückläufer eingegangen.
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Es
sollen weitere Vordrucke des Fragebogens in den Kirchenvorraum ausgelegt
werden.
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Bei
Veranstaltungen (wie dem Musical) sollen auch Exemplare des Fragebogens
verteilt und zum Ausfüllen ermutigt werden.
-
Der
Kooperationsrat hat generell die Aufgabe Überlegungen zu machen, was passiert/ passieren
soll, wenn einer der drei Pastöre nicht mehr da ist.
-
Zur
Zeit werden
gemeinsame Aktionen geplant und durchgeführt, um die drei Gemeinden einander
näher zu bringen und eine Ebene für eine gute Zusammenarbeit zu schaffen.
-
Aufgrund
des Wegganges von Herrn Ulrich (Pastoralreferent von Liebfrauen und St.
Johannes) haben die beiden betroffenen Gemeinden einen Brief an den Bischof
geschrieben. Dieser hat den Brief an den zuständigen Personalchef
weitergeleitet. In dem Antwortschreiben wird mitgeteilt, dass die Stelle nicht
neu besetzt wird.
-
Vorüberlegungen
zum Katechese-Ausschuss:
o
Ansprechen
der Familien
o
Repräsentieren/
Auftreten der Gemeinde
o
Überlegungen
zur Verbesserung der Firmvorbereitung
o
Angebote
mit und für die Kinder zwischen der Kommunion und Firmung, damit eine Bindung
an die Gemeinde entstehen kann
o
Was
können wir als Gemeinde leisten (auch personell)?
-
Der
Katecheseausschuss soll aus folgenden Mitgliedern bestehen:
o
Frau
Dr. Benning
o
Frau Born-Federl
o
Frau Gravendyk
o
Herr
Goette
o
Pastor
Funke
-
Ein
erstes Treffen findet am Montag, den 28.06.2010 um 20.00 Uhr statt
-
Nach
Überlegungen den Ausschuss auch für die anderen Gemeinden zu öffnen, wird dies
zunächst nicht umgesetzt. Zuerst sollen alle wesentlichen Inhalte und Ziele für
unsere Gemeinde geklärt werden, dann kann dieser Punkt erneut aufgegriffen
werden.
-
Ideensammlung:
o Pfarrfest
o Sportturnier
o Gemeinsames Singen
o Radtour
o „Gänseessen“
o Ausflüge organisieren
o Zusammenbringen verschiedener Gruppen
è
Hauptpunkt
der nächsten Sitzung:
Vorüberlegungen
der Primizfeier von Philip Peters mit dem
Hintergrund, dass alle Generationen eingebunden werden
a) Herr Lüger wird der neue Organist (nach Kamilla). Nach der Ausschreibung der Stelle sind vier Bewerbungen eingegangen, zwei Kandidaten kamen in die engere Auswahl. Herr Lüger wird wahrscheinlich zum 01.08.2010 eingestellt.
b) Für den Umbau des Kindergartens ist der Bescheid der Stadt Duisburg bezüglich des beantragten Zuschusses in Höhe von 4.000 Euro eingegangen. Da Münster die weiteren 4.000 Euro nur zahlt, wenn die Stadt zahlt, ist eine Lücke von 8.000 Euro entstanden. Es wird daran gearbeitet, diese Lücke zu schließen, der Umbau soll stattfinden.
c)
Nächste Sitzung am 12.07.2010 um 19.15 Uhr
Geistliches Wort: Herr Klimas
Tischdeko: Frau Gravendyk
Getränke: Pastor Funke
Für das
Protokoll: Nadine Probst
ICH
TRÄUME VON EINER GEMEINDE
Ich träume von einer Gemeinde,
in der einer dem anderen hilft,
in der jeder weiß, dass er gebraucht
wird,
dass er helfen kann.
Ich träume von einer Gemeinde,
in der Platz ist für alle,
für die Gesunden und für die Kranken,
für die Starken und für die Schwachen,
für die Jugendlichen und für die Alten,
und auch für die, die nichts leisten,
die müde sind und resignieren,
die nicht so leben, wie wir es uns
vorstellen.
Ich träume von einer Gemeinde,
in der jeder mit jedem redet,
in der Konflikte fair ausgetragen
werden,
in der Mutlose ein offenes Ohr finden,
in der Traurige
getröstet werden
und Einsame Freunde finden,
in der es keinen gibt, der nicht
verstanden wird,
in der jeder sich freut, dazuzugehören.
Ich träume von einer Gemeinde,
in der das Evangelium so verkündet
wird,
dass es den Menschen hilft zu leben,
in der Menschen von Jesu Botschaft so
begeistert sind,
dass sie anderen davon erzählen,
in der
Menschen an das Evangelium glauben,
weil sie Antwort finden auf ihr Suchen
und Fragen.
Ich träume von einer Gemeinde,
in der Gottesdienste Feste sind,
bei denen sich alle wohl fühlen,
bei denen sie Kraft bekommen für ihren
Alltag,
bei denen eine richtige Gemeinschaft
entsteht,
bei denen jeder mitmachen kann.
Ich glaube an diesen Traum.
Er hilft mir, mich einzusetzen
in meiner Gemeinde,
dass sie eine Gemeinde wird,
in der Jesu
Geist lebendig ist.
Verfasser
unbekannt, wird z.T. dem dänischen Religionsphilosophen Sören Kierkegaard
(1813 – 1855) zugeschrieben